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Training on Tour

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Manche fahren immer dieselben Strecken, um Intervalle und Antritte zu trainieren. „Kopflos in der Gegend rumtouren bringt keine Punkte“, ist die Meinung von Trainingsexperten und Wettkampferprobten. Struktur gehört dazu. Na ja, wenn eine Strecke langweilig wird, ist das nicht einfach. Doch es gibt tatsächlich Abhilfe, in eine Ausfahrt ins Gelände Trainingseffekte einzubauen. Zum einen gibt es Strava mit Life-Segmenten. Die sind tatsächlich gut planbar, wenn nur nicht die Technik ihre Probleme hätte. So schaltet sich etwa der Garmin 1030 bei manchen Segmenten einfach ab. Dumm gelaufen. Das war’s. Leider. Ob das letzte Software-Update das behebt, ist noch zu testen.

Zum anderen kann ich festlegen: Heute sind zweimal 14-15 Minuten an der Schwelle im Programm. Dazu eignet sich ein langer Anstieg oder zwei Anstiege in der Abfolge der Tour. Das hängt ganz vom Gelände ab. Hilfreich ist es, die Rundenanzeige auf dem Gerät dafür zu nutzen, auf der die durchschnittliche Wattzahl ganz oben steht. Darunter ist die aktuelle Wattleistung zu sehen. Ganz unten läuft die Zeitnahme. So bleibe ich informiert und konzentriere mich auf das Wesentliche: die physikalische Tretleistung im Zeitverlauf. Im Gegensatz zur freien Rolle ist auf der Straße mehr Platz. Jedoch Gegenwind drückt Wattwerte nach oben, aber nicht die absolvierte Strecke.

Eine Ausfahrt in der Gruppe ist ebenfalls eine Trainingsspielart, wenn das Kämpfen an Wellen und sonstigen Wegpunkten entbrennt. Osenberg ist dafür Spezialist. Ich rolle über die Wellen mit und konzentriere mich, um keine Lücke entstehen zu lassen, damit der Powermeter mir Schonung anzeigt. Bei längeren Aufwärtsabschnitten trete ich mit an. Das Schalten muss passen, um Abschnitte, Segmente so schnell wie möglich zu fahren. Eine echt irre Geschichte diese Treterei. Doch sie macht glücklich, auch wenn sie zeitweise quält.

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