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Epic Rides

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Quelle: Epic Gran Canaria

Was sind epische Radfahrten: herausragende Wettkampfergebnisse oder lange Strecken mit neuen Eindrücken? Das erste Mal startete ich beim Epic Gran Canaria. Drei Zeitmessungen erfolgten an Anstiegen. Zwei Anstiege standen am ersten Tag im Programm. Der dritte Anstieg war am zweiten Tag zu absolvieren. Wie so oft ist die Spitze heftig umkämpft, sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen. Per Pacecar ging es jeweils zur betreffenden Messstrecke. Wie wichtig die Startphase ist, habe ich unterschätzt und bin hier zurück gefallen. Dennoch war es neues und beeindruckendes Erlebnis.

In der Woche des Epic fielen lange Ausfahrten allerdings flach. Das war ein Verzicht. Da endlich der Moya-Anstieg auf der Inselnordseite zur Erkundung anstand, fiel das Tal der Tränen am Ende leider aus. Dabei zeigte sich, dass der Abschnitt zwischen Arucas und Telde im Nahbereich von Las Palmas verkehrsreich und dicht besiedelt ist. Das schmälert die Attraktivität und kostet Nerven.

Deswegen testeten wir die Auffahrt von Moya über Agaete. Um am Morgen nicht zu viel Zeit auf der Suche nach einem VAN-Taxi in Puerto Rico zur Umgehung des gesperrten Küstenabschnittes zu verlieren, entschieden wir uns für einen Transport von unserer Unterkunft in Maspalomas bis zum Autobahnende bei Puerto de Mogan. 9 Uhr starteten wir unsere Fahrt.

Die Strecke bis Aldea war dadurch übersichtlich. Wind machte sich bis zur Abfahrt nach Aldea hinunter bemerkbar. Das verhieß nichts Gutes. An der Versorgung am Sparmarkt überlegten wir, vielleicht doch das Tal der Tränen zu fahren. Doch wir blieben bei unserem Plan und arbeiteten uns gegen den Wind zum Tunnel hinauf. Auf dem Küstenabschnitt nach Agaete war der Wind richtig ungemütlich. In den Barrancos hinter Agaete hielt sich die Anstrengung überraschenderweise in Grenzen.

Am Kreisverkehr, wo auch die Abfahrt zum Anstieg nach Artenara über Caideros und Fagajesto abzweigt, steuerten wir den Mercadona an. Nach Muffins und Getränken fuhren wir auf die Autobahn. Die Ausfahrt Santa Maria de Guia erreichten wir zügig. Im Ort war es übersichtlich, so dass wir den Abschnitt bis Moya schnell in Angriff nehmen konnten. Die Steigung war moderat. Bei Moya bogen wir auf die GC 75 und fuhren auf der gut 10 Kilometer langen Zeitfahrstrecke nach Fontanales. Dort trank ich einen Kaffee, um mich für die kommende Wolkennebelsuppe weiter oben zu rüsten.

Bis zum Abzweig zum Anstieg nach Pino de Galdar hinauf war es weiterhin moderat steil. Dann wurde es steiler. Oben ging es auf die GC 150, die nach Cruz de Tejeda führt. Immer mehr Sonnenstrahlen lichteten die Wolken, bis es klar sonnig war. Zum Glück. Der Rückweg über Roque Nublo und Ayacata durchs Fatagatal nach Maspalomas war somit angenehm machbar. Hier befanden wir uns wieder auf vertrautem Terrain.

Mehr Sonne zum Pino de Galdar wäre schön gewesen. Im Tal der Tränen war sie ganztägig zu sehen. im Norden sind selbst Wetterprognosen unzuverlässig. Denn Wolken waren nicht vorhergesagt. Nun gut, es war interessant, die Strecke kennenzulernen. Mit Sonne ist dies aus meiner Sicht einer der schönsten Anstiege hinauf in die Berge. Variationen sind möglich. Dafür reichte die Zeit jetzt nicht. Wie gesagt, der Epic war ja auch noch dabei:

 

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